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Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung im Forschungsverbund Berlin e.V., ein Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, untersucht die Vielfalt der Lebenswesen, Mechanismen evolutionärer Anpassungen und Anpassungsgrenzen inklusive Krankheiten von Wildtieren in- und außerhalb menschlicher Obhut und ihre Wechselbeziehungen mit Mensch und Umwelt in Deutschland, Europa und dem außereuropäischen Ausland. Das Institut erfüllt diese Aufgabenstellung durch langfristig angelegte, anwendungsorientierte, interdisziplinäre Grundlagenforschung in den Bereichen Evolutionäre Ökologie, Evolutionsgenetik, Wildtierkrankheiten, Reproduktionsbiologie und Reproduktionsmanagement.

In der Abteilung Evolutionäre Ökologie (Arbeitsgruppe Chronoökologie) vergeben wir unbezahlte Bachelorarbeit zum Thema:

Effektivität von Artenspürhunden beim Monitoring des pflanzenschädigenden Bakteriums Xylella fastidiosa“

Aufgaben:

Das Bakterium Xylella fastidiosa ist ein EU-Quarantäne-Schadbakterium, das bislang über 368 verschiedene Pflanzen- und Baumarten befallen hat. Bekannt ist es vor allem durch die Olivenhain-Zerstörung in Italien. Große Gefahr besteht jedoch auch im Weinbau, in Obstbaumplantagen, bei heimischen Bäumen, aber auch für Gräser und Getreide. Ein zertifiziertes Labor in Deutschland hat mit staatlicher Genehmigung diese Bakterien eingeführt, aufbereitet und  autoklaviert (und dadurch ungefährlich gemacht). Fünf bereits erfahrene Artensuchhunde werden nun an diesen eingeführten Bakterien trainiert. Die Hunde sollen später in Italien und/oder Frankreich eingesetzt werden, um dort einen Xylella-Befall zu erkennen und anzuzeigen.

Bislang gibt es keine Erkenntnisse darüber, ob die Hunde die nicht autoklavierten Xylella-Bakterien auch anzeigen werden, wenn sie ausschließlich an autoklavierten Bakterien trainiert wurden. In der ausgeschriebenen Arbeit möchten wir, dass sowohl das Training als auch der Einsatz der Hunde dokumentiert und auf Effektivität getestet wird. Die Arbeiten sollen im Frühsommer 2019 stattfinden. Die Terminabsprache wird gemeinsam vorgenommen. Eine Aufwandsentschädigung für die Reisekosten ist möglich.

Ihre Voraussetzungen

- Immatrikulation in einem naturwissenschaftlichen Studiengang (bevorzugt Biologie, Ökologie, Forstwissenschaften, Naturschutz  o.ä.)

- die Bereitschaft, die Hundeteams auch im Ausland zu begleiten;

- gute Beobachtungsgabe und Verständnis für Hunde und deren Halter;

- Begeisterung für das Arbeiten im Freiland;

- Zuverlässigkeit, Motivation und selbständiges wissenschaftliches Arbeiten sowohl im Freiland als auch am Computer. 

Für Auskünfte und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Anne Berger (+49-030-5168-328, E-Mail berger@izw-berlin.de), die auch die Betreuung der Arbeit übernehmen wird.

Die Arbeit kann ab April begonnen werden, Bewerbungen werden ab sofort entgegen-genommen.Willkommen sind Menschen gleich welchen Geschlechts, welcher Herkunft, sexuellen Orientierung und Religion, es besteht Chancengleichheit. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung unterstützt aktiv die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und fördert die Gleichstellung. 

So bewerben Sie sich…

Bitte klicken Sie auf „Online Bewerben“ und übermitteln Sie uns auf diesem Wege Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen, d.h. Motivationsschreiben, Lebenslauf und alle relevanten Zeugnisse. Die Bewerbungsfrist endet am 12. April 2019 . Die Online-Bewerbung ist in der Regel in kürzester Zeit erledigt. Mit vollständig vorbereiteten Daten können Sie sich innerhalb von 10-15 Minuten in unserem Bewerbungsportal bewerben.  

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!